Dienstag, 22. Oktober 2013

Mutperlen-Projekt

Die Idee für das Mutperlen-Projekt entstand vor zehn Jahren auf einer Kinderkrebsstation in Kanada. Heute gehören die so genannten Mut-Perlen-Ketten auch auf vielen kinderonkologischen Stationen in Deutschland zum Klinikalltag. Sie sollen den kleinen PatientInnen helfen, ihre Krankengeschichte besser zu verarbeiten und sie auf dem Genesungsweg begleiten. Die mit dem Hoffnungssymbol eines Ankers versehene Kette wird den Kindern und Jugendlichen zu Beginn ihrer Behandlung übergeben. Für jede Therapie und Untersuchung gibt es verschiedene Perlen, die dann der Kette hinzugefügt werden: die Chemo-Kasper-Perle beispielsweise als Symbol für Chemotherapie, die Radio-Robby-Perle gibt es bei einer Strahlentherapie, eine Käppchen-Perle steht für Haarausfall und eine rote Perle fürs Gestochenwerden bei der Blutabnahme.
„Für viele Kinder ist die Kette nicht nur ein wichtiger Wegbegleiter“, so die langjährige Geschäftsführerin der Deutschen Kinderkrebsstiftung, Gerlind Bode, die das Projekt 2010 in Deutschland ins Leben gerufen hatte und den Preis in Berlin zusammen mit dem Vorsitzenden der Stiftung, Ulrich Ropertz, entgegennahm, sie könne auch zu einem wichtigen „Dokument“ für einen schweren Lebensabschnitt werden, der auch später noch Mut und Hoffnung mache. 

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